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Zelkon

Erfassung vor Ort

Gebäude- und Anlagenscan

Die Pläne stammen von 1987, seitdem wurde dreimal umgebaut, und niemand weiß mehr, was davon eingezeichnet ist. Wir kommen mit dem LiDAR-Scanner ins Haus und nehmen auf, was tatsächlich da steht — Räume, Hallen, Anlagen, Leitungswege. Daraus entstehen Grundrisse, Schnitte und Ansichten, mit denen sich planen lässt.

Ein LiDAR-Scanner misst von jedem Standpunkt aus Millionen Punkte und setzt sie zu einem maßhaltigen Abbild des Gebäudes zusammen. Aus dieser Punktwolke leiten wir ab, was Sie brauchen: Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Raumbücher. Der Scan selbst dauert je nach Größe einen halben bis zwei Tage und stört den laufenden Betrieb kaum. Die Auswertung ist der größere Teil der Arbeit — und der Teil, der über den Preis entscheidet.

LiDAR-Scanner auf dem Stativ in einer Produktionshalle, im Hintergrund Maschinen und Rohrleitungen.
LiDAR-Scanner auf dem Stativ in einer Produktionshalle, im Hintergrund Maschinen und Rohrleitungen.

Punktwolke oder fertiger Plan — was Sie wirklich brauchen

Beim Gebäudescan werden zwei verschiedene Dinge unter demselben Wort verkauft. Das eine ist die Rohaufnahme: technisch beeindruckend, aber ohne Software nicht zu gebrauchen. Das andere sind die Zeichnungen, mit denen Ihr Planer morgen arbeitet. Der häufigste Fehlkauf ist eine teure Punktwolke, die danach zwei Jahre unangetastet auf dem Server liegt.

PunktwolkeAbgeleitete Pläne
Was es istMillionen vermessene Punkte, farbig, als E57 oder in einem Web-ViewerGrundrisse, Schnitte und Ansichten als DXF oder PDF, bemaßt
Wer damit arbeitetWer die Software hat und selbst darin misstJeder, der einen Plandruck lesen kann
Wofür es taugtNachträglich messen, Kollisionen prüfen, dokumentierenPlanen, ausschreiben, genehmigen, bauen
Was fehltJede Interpretation: Eine Wand ist erst einmal nur eine PunktflächeAlles, was nicht gezeichnet wurde — der Umfang wird vorher festgelegt
AufwandScan plus Registrierung: der kleinere TeilZusätzlich die Auswertung: der größere Teil
DatenmengeMehrere Gigabyte, je nach Gebäude deutlich mehrWenige Megabyte

Meist ist beides sinnvoll: die Pläne zum Arbeiten und die Punktwolke als Archiv, in dem sich später nachmessen lässt, ohne noch einmal anzureisen. Ein BIM-Modell bieten wir nicht an — dafür gibt es Büros, die nichts anderes machen.

Was Sie bekommen

  • Grundrisse je Geschoss als DXF und PDF, maßhaltig und nach Ihren Layer- und Namensvorgaben.
  • Schnitte und Ansichten in der Anzahl, die vorher festgelegt wurde.
  • Die registrierte, farbige Punktwolke als E57 — und auf Wunsch in einem Web-Viewer, den Sie ohne CAD-Software im Browser öffnen.
  • Ein Raumbuch mit Flächen und lichten Höhen, wenn es gebraucht wird.
  • Eine Angabe zur erreichten Genauigkeit, damit Sie wissen, worauf Sie sich verlassen können.

Was wir dafür brauchen

Zugang zum Gebäude und eine klare Auskunft darüber, wofür die Aufnahme gebraucht wird. Davon hängt ab, wie dicht gescannt wird und was am Ende gezeichnet werden muss.

  • Größe und Art des Objekts: Geschossflächen, Anzahl der Räume, Hallen oder Anlagenteile.
  • Den Zweck: Umbau, Erweiterung, Dokumentation, Flächenermittlung, Anlagenplanung.
  • Vorhandene Altpläne, auch veraltete — sie helfen bei der Einschätzung, auch wenn sie nicht mehr stimmen.
  • Zugang zu allen Bereichen, die aufgenommen werden sollen, inklusive Technikräumen und Dachböden.
  • Hinweise auf Bereiche, die nicht betreten oder nicht abgebildet werden dürfen.
Am Bildschirm ein Geschossgrundriss, darunter die farbige Punktwolke, aus der er abgeleitet wurde.
Am Bildschirm ein Geschossgrundriss, darunter die farbige Punktwolke, aus der er abgeleitet wurde.

So läuft es ab

Fünf Schritte vom Anruf zur Zeichnung. Bis zur Freigabe des Angebots entstehen keine Kosten.

  1. Anfrage

    Sie beschreiben das Objekt und wofür die Aufnahme gebraucht wird — über das Formular, gern mit ein paar Fotos und einem Altplan.

  2. Sichtung

    Wir klären den Umfang: Welche Bereiche, welche Pläne, welche Genauigkeit. Bei größeren Objekten sehen wir uns das vorab an.

  3. Festpreis-Angebot

    Sie erhalten ein Angebot mit genau benanntem Lieferumfang — welche Geschosse, wie viele Schnitte, in welchem Format.

  4. Aufnahme vor Ort

    Wir scannen von Standpunkt zu Standpunkt. Der Betrieb kann weiterlaufen; wir brauchen nur freie Sicht und ein paar Minuten je Position.

  5. Auswertung und Lieferung

    Die Scans werden zusammengeführt, geprüft und ausgewertet. Sie bekommen Pläne und Punktwolke, auf Wunsch in Teillieferungen.

Was kostet das?

Der Preis hängt an zwei Größen: wie lange wir vor Ort sind und wie viel danach gezeichnet wird. Die Pakete unten sind Einstiegsgrößen für ein durchschnittliches Objekt — das verbindliche Angebot folgt nach der Sichtung und nennt den Lieferumfang genau.

Erfassungstag

ab 1.450 €

Ein Tag vor Ort mit dem LiDAR-Scanner, für alle, die die Daten selbst auswerten.

  • Bis zu acht Stunden Aufnahme inklusive An- und Abreise im Umkreis von 100 km
  • Registrierte, farbige Punktwolke als E57
  • Web-Viewer zum Messen im Browser
Grundrisse und Schnitte

ab 3.500 €

Der Regelfall: Aufnahme plus die Zeichnungen, mit denen geplant wird.

  • Aufnahme des Objekts, Umfang nach Absprache
  • Grundrisse je Geschoss als DXF und PDF, bemaßt
  • Zwei Schnitte und zwei Ansichten
  • Punktwolke als Archiv
Vollständige Bestandsaufnahme

ab 5.900 €

Für Umbau und Erweiterung, wenn die Unterlagen komplett sein müssen.

  • Alle Geschosse inklusive Technikräumen und Dach
  • Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Raumbuch
  • Flächen und lichte Höhen tabellarisch
  • Punktwolke und Web-Viewer
  • Eine Korrekturrunde nach Ihrer Durchsicht

Anfrage und Einschätzung sind kostenlos. Angegeben sind Untergrenzen, keine Festpreise — der verbindliche Preis steht im Angebot und ändert sich danach nicht. Anfahrt über 100 km und Aufnahmen außerhalb der Betriebszeiten werden gesondert ausgewiesen. Abrechnung per Vorkasse, Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer.

Projekt anfragen

Häufige Fragen

Bekomme ich am Ende Pläne oder eine Punktwolke?

Beides ist möglich, und was Sie bekommen, steht vor dem Termin im Angebot. Die Punktwolke ist die Rohaufnahme — maßhaltig, aber nur mit passender Software nutzbar. Die Pläne sind das, womit gearbeitet wird: Grundrisse, Schnitte und Ansichten als DXF und PDF. Wenn Sie unsicher sind, nehmen Sie die Pläne und die Punktwolke als Archiv dazu. Eine zweite Anreise, weil ein Maß fehlt, kostet mehr als die paar Gigabyte.

Wie genau sind die Grundrisse?

Die Aufnahme selbst liegt im Bereich weniger Millimeter je Standpunkt; nach dem Zusammenführen mehrerer Standpunkte bleibt über ein normales Geschoss eine Abweichung im unteren Zentimeterbereich. Für Umbauplanung, Flächenermittlung und Anlagenplanung ist das mehr als ausreichend. Wir nennen die erreichte Genauigkeit in der Lieferung, statt eine Zahl zu versprechen, die vom Objekt abhängt.

Muss der Betrieb während der Aufnahme stillstehen?

Nein. Wir scannen von Standpunkt zu Standpunkt und brauchen je Position wenige Minuten freie Sicht. Menschen und Fahrzeuge, die sich bewegen, werden aus den Daten entfernt. Was dauerhaft im Weg steht, verdeckt allerdings auch dauerhaft die Wand dahinter — deshalb sprechen wir vorher ab, was zugänglich sein muss. Aufnahmen außerhalb der Betriebszeiten sind möglich und werden gesondert ausgewiesen.

Wie lange dauert die Aufnahme?

Eine Etage mit normalem Grundriss ist in wenigen Stunden erfasst, eine Produktionshalle je nach Verbauung in einem halben bis ganzen Tag. Verwinkelte Altbauten brauchen mehr Standpunkte als offene Flächen und damit mehr Zeit. Die Auswertung danach dauert länger als die Aufnahme — mit ein bis drei Wochen bis zur Lieferung ist zu rechnen, je nach Umfang.

Wir haben noch alte Pläne. Bringt der Scan dann überhaupt etwas?

Meistens ja — und das ist der häufigste Anlass für eine Aufnahme. Altpläne zeigen den Planungsstand, nicht das Gebäude: Was auf der Baustelle anders gemacht wurde, steht nirgends, und jeder Umbau danach vergrößert den Abstand. Schicken Sie die Pläne trotzdem mit. Sie helfen bei der Einschätzung, und wir können die Abweichungen benennen, statt sie nur stillschweigend zu korrigieren.

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