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Vom LiDAR-Scan zum digitalen Zwilling: Bestandsgebäude digitalisieren

Für viele Bestandsgebäude gibt es keine aktuellen Pläne — oder gar keine. Mit LiDAR erfassen wir Innenräume millimetergenau und überführen sie in maßhaltige Grundrisse und einen digitalen Zwilling, mit dem sich planen, verwalten und bauen lässt.

Ein „digitaler Zwilling" ist das exakte digitale Abbild eines realen Gebäudes. Er ist mehr als ein hübsches 3D-Modell: Er enthält echte Maße und Geometrie und wird damit zur verlässlichen Arbeitsgrundlage — für Architekten, Planer, Eigentümer und Verwalter.

Warum Bestandsgebäude digitalisieren?

  • Pläne fehlen, sind veraltet oder stimmen nicht mehr mit der Realität überein.
  • Umbau, Sanierung oder Umnutzung stehen an und brauchen ein verlässliches Aufmaß.
  • Flächen müssen exakt ermittelt werden (z. B. für Vermietung oder Nachweise).
  • Das Gebäude soll dauerhaft und nachvollziehbar dokumentiert werden.

Schritt 1: Erfassung per LiDAR

LiDAR (Light Detection and Ranging) tastet den Raum mit Laserstrahlen ab und misst Millionen von Punkten in kurzer Zeit. Das Ergebnis ist eine Punktwolke — ein dichtes, dreidimensionales Abbild von Wänden, Decken, Öffnungen und Einbauten. Anders als beim Handaufmaß werden dabei keine Details „vergessen": Erfasst wird alles, was sichtbar ist.

Schritt 2: Von der Punktwolke zum Grundriss

Die Rohdaten werden registriert (zusammengefügt), bereinigt und ausgewertet. Daraus erstellen wir maßhaltige Grundrisse, Schnitte und Ansichten — die klassische 2D-Grundlage, die viele Gewerke und Behörden benötigen.

Schritt 3: Der digitale Zwilling

Soll es über 2D hinausgehen, modellieren wir das Gebäude dreidimensional. Je nach Bedarf entsteht ein anschauliches 3D-Modell oder ein BIM-fähiges Modell, in dem Bauteile als echte Objekte (Wände, Türen, Fenster) mit Eigenschaften hinterlegt sind. Dieser Zwilling lässt sich in modernen Planungsprozessen direkt weiterverwenden.

Welche Ergebnisse möglich sind

  • Punktwolke (z. B. E57) als unbearbeitetes, vollständiges Abbild
  • 2D-Pläne – Grundrisse, Schnitte, Ansichten (DWG/DXF/PDF)
  • 3D-Modell für Visualisierung und Planung
  • BIM-Modell als Grundlage für die digitale Bauwerksverwaltung

Wie genau und wie aufwendig?

LiDAR-Aufnahmen erreichen sehr hohe Genauigkeiten und sind selbst bei komplexen Grundrissen schnell. Der Aufwand richtet sich vor allem nach Größe, Verwinkelung und gewünschtem Detailgrad des Ergebnisses. Wir stimmen den Umfang vorab mit Ihnen ab, damit Sie genau das erhalten, was Sie wirklich brauchen — nicht mehr und nicht weniger.

Fazit

Die Digitalisierung von Bestandsgebäuden schlägt die Brücke zwischen Realität und Planung. Aus einem präzisen Scan wird eine belastbare Datenbasis, die Fehler vermeidet, Zeit spart und über Jahre nutzbar bleibt.

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